Chaos-Congress mit "üblichen Verdächtigen"
Zum 21. Mal tritt kurz vor der Jahreswende der Chaos Communication Congress in Berlin zusammen.
Eines der Schwerpunktthemen ist Ende jenes Jahres, in welchem die Entscheidung zur Einführung von Biometrie-Daten in europäischen Pässen fiel, naturgemäß Biometrie.
Anknüpfend an das Vorjahr, als eine Demonstration, wie einfach Fingerbadrucks-Lesegeräte ausgetrickst werden können, Schlagzeilen machte, wird heuer vermehrt Derartiges präsentiert werden.
Die Keynote am 27.12 wird der der österreichische Autor Peter Glaser halten, auch eine beachtliche Zahl an Vortragenden stammt aus Österreich.
Wie jedes Jahr wird die futurezone vor Ort berichten, des Weiteren ist ein Workshop mit dem Titel "Coden auf dem Info-Layer" auf dem Kongressplan. eine Art "Creative Writing" in Nicht-Maschinen-Sprache für Programmierer.
Heuer steht die Veranstaltung unter dem Motto "the Usual Suspects" - die "üblichen Verdächtigen".
21c3 - Der 21. Congress, 27. bis 29. Dezember 2004Volksbildung am Alexanderplatz
Zumindest inhaltlich strafen die Veranstaltungen den Chaos-Titel Lügen, ebenso wie die dort versammelten Menschen nicht wirklich dem Klischee entsprechen, das die herkömmlichen Medien gemeinhin mit dem Begriff "Hacker" verbinden.
Unbestritten ist, dass es keine zweite Großveranstaltung mit einem so breiten Angebot an interessanten Vorträgen zum Großthema "Computersicherheit" in Europa gibt. Der bunte Themenmix des Vorjahrs - von Einführungen in Amateurfunktechnik, über Panels zum Weltgipfel der Informationsgesellschaft und einer Vorausschau auf Biometrie-Standards in Europas Pässen, bis zu fortgeschrittenem Packet-Sniffing - ist auch für heuer zu erwarten.
Der Veranstaltungsort, das vollständig renovierte Berliner Congress-Centrum am Alexanderplatz, steht als eines der wenigen ehemaligen Staatsgebäude unter Denkmalschutz.
Berlin, Alexanderplatz - das Kongresszentrum
