02.10.2004

LIZENZEN

Neue Patent-Sorgen für Micosoft

Während ein Patent-Streit beigelegt wurde, hat Softwareherhsteller Microsoft diese Woche an einer anderen Front vorerst verloren.

Das US-Patentamt hat diese Woche entschieden, dass die Idee hinter dem FAT-Patent [File Allocation Table] so grundlegend ist, dass sie nicht patentiert werden könne. Microsoft hat nun 90 Tage seine Argumente vorzubringen, dem will der Hersteller auch nachkommen.

Der Anstoß für die Überprüfung kam von der Public Patent Foundation, die Lizenzzahlungen in diesem Zusammenhang verhindern wollte. Vor allem Speicherkartenhersteller wie Lexar sind davon betroffen.

Ausrichtung auf Patente

Währenddessen hat eine Jury in Rhode Island im Sinne Microsofts entschieden. Nach ihrem Urteil berührt Microsofts Patent auf Smart Tags nicht das Patent Nummer 6.323.853, das 2001 dem Norweger Atle Hedloy von Arendi Holdings zuerkannt wurde.

Das behandelte Feature erkennt automatisch den Namen einer Person in einem Word-Dokument, und bietet Optionen wie einen neuen Eintrag in Outlook oder das Versenden einer E-Mail an die Person.

Microsoft hat zuletzt erklärt, in den kommenden zwölf Monaten 50 Prozent mehr Patente anzumelden als im Jahr davor. Chief Software Architect und MS-Gründer Bill Gates nannte Patente in dem Zusammenhang einen "sehr wichtigen Bestandteil" für den "Innovationskreislauf", die für Microsofts vergangene und zukünftigen Wohlstand und Wachstum verantwortlich waren.