02.10.2004

KAMERAHANDYS

Optischer Zoom und zwei Megapixel

Der Technologiekonzern Sharp hat ein neues Kameramodul vorgestellt, das bereits eine 2fach-Zoomlinse eingebaut hat.

Das Modul ist so klein, dass es in herkömmliche Handys und Handhelds verbaut werden kann, und soll soll noch im Oktober an die Hersteller ausgeliefert werden.

Die Anforderungen an Kamerahandys wachsen ständig. Es wird erwartet, dass diese Geräte mittelfristig Billig-Digicams ablösen werden. Während Konsumenten und Handyhersteller nach der Neuigkeitsphase nun qualitätsvollere Technologie erwarten, müssen die Hersteller von Kameramodulen auch den Formfaktor beachten. Aufgrund der Baugröße ist wenig Spielraum bei der Gestaltung möglich.

Anforderungen wachsen ständig

Sharp hat nun sein bestehendes LZ0P3731-Modul weiterentwickelt - ein 2-Megapixel-Kameramodul mit Autofocus. Die neueste Version hat einen optischen Zweifach-Zoom eingebaut - eine große Verbesserung zu bestehenden Modulen, die Bilder nur digital und somit mit entsprechendem Qualitätsverlust zoomen können.

Das Modul kann aufgrund seiner Größe in die populären Klapphandys ["Clamshells"] eingebaut werden, die aus zwei flacheren Teilen bestehen.

Der Preis des Prototypen beträgt derzeit 180 Euro. Im Massenmarkt wird der Preis rapide fallen; Sharp peilt bereits für das erste Monat eine Produktion von 400.000 Einheiten an.

Handy-Prototyp mit Brennstoffzelle

Der japanische Mobilfunker NTT DoCoMo hat zudem den Prototypen eines Handys mit Brennstoffzelle vorgestellt.

Das von Fujitsu produzierte Handy soll dem FOMA-Dienst des Konzerns einen zusätzlichen Aufschwung verleihen. Der Energieverbrauch ist vor allem bei 3G-Handys ein entscheidendes Kriterium.

Gegenwärtig erhältliche Lithium-Ionen-Batterien halten gerade zwei Stunden, wenn User auf ihrem Handy Videos schauen, Brennstoffzellen könnten die Nutzungsdauer zumindest verdoppeln.