US-Nutzer fürchten keine Viren
US-Konsumenten nehmen Cyberattacken offenbar noch immer auf die leichte Schulter.
Die Bedrohung aus dem Netz wird von vielen PC-Benützern unterschätzt, berichtet eine Studie der National Cyber Security Alliance [NCSA].
Mehr als ein Drittel der 493 Befragten gab an, die Wahrscheinlichkeit, im Lotto zu gewinnen oder vom Blitz getroffen zu werden, sei um vieles größer als von einem Computer-Virus erwischt zu werden.
Derzeit verfügen mehr als 185 Mio. US-Bürger über einen Computer mit Internet-Anschluss.
National Cyber Security Alliance100.000 bösartige Viren bis Jahresende
"Nach Berechnungen der Industrie werden sich Internet-Benutzer bis Ende dieses Jahres mit bis zu 100.000 bösartigen Viren herumschlagen müssen", warnt NCSA-Vorsitzender Ken Watson eindringlich.
"Zirka 91 Prozent der Computer sind heute schon mit Spyware infiziert, die Informationen an einen dritten, nicht autorisierten User schicken."
Die NCSA hat daher den Oktober zum nationalen Cybersecurity-Monat ausgerufen. In den nächsten vier Wochen sollen in den USA Home-User, kleine Firmen und Bildungsinstitutionen zu mehr Sicherheitsbewusstsein "erzogen" werden.
"Cybersicherheit sollte so alltäglich werden wie das tägliche Zähneputzen", so Watson.
