JPEG-Virus kommt über Instant Messenger
Der JPEG-Virus, der eine Schwachstelle in der Verarbeitung bei Microsoft-Programmen ausnutzt, verbreitet sich offenbar auch über populäre Instant-Messaging-Dienste.
AOL-User haben in den vergangenen Tagen IM-Nachrichten erhalten, die sie direkt zu Websites geführt haben, auf denen infizierte JPEG-Bilder geladen waren.
Wird ein manipuliertes Bild in einer E-Mail empfangen oder auf einer Website betrachtet, wird der eingebettete Code sofort auf den Rechner geladen und gestartet.
Ist der Rechner des Users erst einmal infiziert, so versendet der Computer dieselbe Nachricht an andere User aus der IM-Kontaktliste weiter.
Darüber hinaus ermöglicht der Virus den Angreifern, die Kontrolle über den befallenen Computer zu übernehmen.
MS stopft JPEG-Sicherheitslücke
