Google sucht bald alles
Der deutsche Dienst der dominierenden Suchmaschine Google wartet seit Mittwoch gleich mit sechs neuen, sehr unterschiedlichen Suchmöglichkeiten auf.
Eines haben die neuen Services jedoch gemeinsam: Sie funktionieren alle mit externen Datenbanken und über dasselbe einfache Eingabefenster, das eine große Zahl von Usern direkt in ihren Browser eingebunden haben.
Damit wird der "Google-Toolbar" zum Online-Wörterbuch, vorerst einmal für Deutsch und Englisch. Man gibt ganz einfach das zu übersetzende Wort gefolgt von einem Leerzeichen und "de-en" oder "en-de" ein. Als oberster Suchbegriff wird der Link zum übersetzten Begriff im Wörterbuch von Leo.org angezeigt.
Besonders interessant für User in Deutschland, wo der Preiskampf um Festnetz-Kunden gerade erst begonnen hat, dürfte das Feature "Telefonnummern-Eingabe" sein. Um die zurzeit günstigste Call-by-call-Telefonvorwahl herauszufinden, gibt der Nutzer einfach die Telefonnummer, die er anrufen möchte, in das Google-Suchfeld ein.
Deutschland: Im Festnetz fliegen die FetzenStadtpläne und Börsenkurse
Über das gute alte Suchfeld ist nunmehr auch [deutsche] Stadtplansuche möglich, eine Kooperation mit dem Börsendienst Maxblue.de bringt Direktzugriff auf die Börsenkurse.
Die Eingabe von "GOOG" oder "YHOO" führt [fast] direkt zum aktuellen Kurs der jeweiligen Firma, angezeigt wiederum als grafisch hervorgehobener, oberster Link unter den Suchergebnissen.
Des weiteren wurden auch die Datenbanken der Paketdienste UPS und FedEx angeboten. Die Eingabe der Tracking-Nummer genügt, um via Google Informationen über den Transportstatus des eigenen Pakets zu erhalten.
Fahrpläne
Letzteres wird von der großen Mutter in den USA nicht angeboten,
und auch ein Online-Zugsfahrplan - ebenfalls neu - hat in Europa
wohl mehr Sinn als in den USA. Zwei durch Leerzeichen getrennte
deutsche Städtenamen und Uhrzeit werden als Fahrplanabfrage
interpretiert.
Alle Features im Überblick - Deutschland
Die Google-Features international
