Irisscan-Modellversuch ausgeweitet
Der Modellversuch auf dem Frankfurter Flughafen zur automatischen Grenzkontrolle mit Hilfe der Erkennung der Augen-Iris stößt angeblich auf großes Interesse bei den Passagieren.
Voraussichtlich noch in dieser Woche werde sich der 10.000. Nutzer registrieren lassen, sagte der Sprecher des Bundesgrenzschutzes, Klaus Ludwig, am Dienstag in Frankfurt. Er bestätigte eine Mitteilung der Herstellerfirma Byometric Systems, wonach 5.000 weitere Vielflieger an dem Programm teilnehmen können. Der Modellversuch wurde im Februar zunächst auf ein halbes Jahr befristet, ist nun aber bis August 2005 verlängert.
260 individuelle Merkmale
Die Teilnehmer müssen sich beim Bundesgrenzschutz identifizieren
und ein Vergleichsbild ihrer Regenbogenhaut machen lassen. Bei der
Grenzkontrolle schieben sie später ihren Pass in ein Lesegerät und
lassen erneut die Regenbogenhaut fotografieren. Stimmen das aktuelle
und das zuvor gespeicherte Bild der Iris mit ihren etwa 260
individuellen Merkmalen überein, geht die Schranke auf.
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