Klimafaktor Computer
PC und Internet als Umweltprobleme
Am Sonntag hören Sie um 22.30 Uhr im Ö1-Netzkulturmagazin "matrix":
Neue elektrische Geräte wie Kühlschrank und Waschmaschine brauchen von Jahr zu Jahr weniger Energie, dennoch steigt der Strombedarf jährlich um rund zwei Prozent. Das liegt vor allem an der Unterhaltungselektronik – allen voran PC und Internet.
Während im Büro "nur" ein Computer läuft, der etwa soviel Elektrizität verbraucht wie sieben 60-Watt-Birnen, liegen die Inhalte des World Wide Web in riesigen Serverfarmen mit gigantischem Energiebedarf – auch zur Kühlung ineffizienter Prozessoren. Weltweit soll das Internet bereits für den gleichen CO2-Ausstoß verantwortlich sein wie der Flugverkehr, was manche aber anzweifeln.
Die Klimakosten der Suchanfragen
Auch darüber, wie viel Strom eine einzige Suchanfrage bei Google braucht, scheiden sich die Geister. Manche wollen errechnet haben, dass eine Anfrage etwa so viel Strom braucht wie eine elf Watt starke Glühbirne, die eine Stunde lang leuchtet.
Sonja Bettel lotet Möglichkeiten aus, PCs stromsparend zu betreiben, Thomas Thaler hat sich eine auf Niedrigenergie getrimmte Serverfarm angesehen, und Janko Röttgers berichtet über Googles "grüne" Pläne.
(matrix)
