27.09.2004

EXPERIMENT

Online-Börse sucht Nobelpreisträger

Mit einer virtuellen Börse will die Universität Frankfurt am Main die Wahl der diesjährigen Nobelreisträger vorhersagen können.

So steht die Nobelpreis-Aktie [Friedensnobelpreis] des ehemaligen UN-Waffeninspekteurs Hans Blix steht zurzeit hoch im Kurs, in Helmut Kohls dagegen investiert niemand mehr.

Für das Börsenspiel erhalten die Mitspieler ein Startkapital von 10.000 virtuellen Euro. Damit kann der Spieler Aktien derjenigen Kandidaten handeln, die nach seiner Meinung in diesem Jahr die begehrten Preise verliehen bekommen.

"Mit diesen virtuellen Börsen kann man Prognosen über Wahlergebnisse oder den Erfolg von Kinofilmen erstellen, die meistens genauer als traditionelle Umfragen sind", meint Bernd Skiera vom wirtschaftswissenschaftlichen Institut.