Digital-TV, Schach und Vogelkunde
Mit Staatspreisen für "Multimedia und E-Business" wurden am Donnerstag so unterschiedliche Anwendungen wie digitale TV-Übertragungsmethoden und der "Schach spielende Türke" prämiert.
Das EDIBS-Verfahren [Embedded Digital Broadcast Services] des Wiener Start-up F5 stellt eine Erweiterung des digitalen Fernsehens dar, auf dem TV-Signal können damit gleichsam huckepack große Mengen an weiteren Informationen [Videos etc.] transportiert werden. Das Projekt wird von der European Space Agency finanziert, Siemens Austria AG und der ORF unterstützen es.
Den Hauptpreis gewann ein Vogelkunde-Projekt von Swarowski und Telekom Austria.
Ausgezeichnet wurde auch der seit Maria Theresias Zeiten berühmte "Schach spielende Türke" des Technischen Museums Wien. Statt einer mechanischen Figur ist es nun eine holografische Projektion, die mit dem Besucher auf einem ebenfalls projizierten Schachbrett spielt.
Das EDIBS-Projekt bei der ESATelekom-Branchenpreis für "3"
Auf der ebenfalls am Donnerstag zu Ende gegangenen Jahrestagung der österreichischen Telekom-Branche, tel.con 2004, wurde der 3G-Mobilfunker Hutchison zweifach ausgezeichnet. Sowohl die Jury wie auch das Publikum waren der Meinung, das UMTS-Telefonbuch von "3" sei eine Killerapplikation.
Zu einem Rufnummernverzeichnis mit 3,5 Millionen Einträgen kommen noch 400.000 weitere Datensätze von den "Gelben Seiten". Das Ganze ist mit einem "Location based Service" zur besseren Orientierung in der realen Welt kombiniert.
