Günstige Notebooks für die Uni Wien
Neues Service des Zentralen Informatikdienstes
Der Zentrale Informatikdienst [ZID] der Universität Wien bietet ab Februar den Studierenden und Mitarbeitenden ein neues Programm namens u:books zum günstigen Erwerb von Business-Notebooks an.
Die Spezialisten haben in Kooperation mit dem Programm Neptun der ETH Zürich jeweils drei Geräte der Hersteller Lenovo, HP und Apple ausgewählt. Das erste Verkaufsfenster beginnt laut Universität am 25. Februar und endet am 23. März. Der Verkauf soll künftig jeweils zum Semesterbeginn stattfinden.
Die genauen Preise für die Geräte stehen derzeit noch nicht fest, teilweise werde noch verhandelt, hieß es dazu seitens des ZID. Auf Nachfrage von ORF.at wollte sich der zuständige ZID-Mitarbeiter Christian Marzluf daher noch nicht zu den Preisen der Geräte äußern, diese lägen aber signifikant unter dem, was auf dem freien Endverbraucher-Markt für die Maschinen zu bezahlen seien. Pro Universitätsangehörigen darf aber nur ein Gerät bezogen werden.
Drei Gerätekategorien
Bei den Geräten selbst handle es sich nicht um Consumer-Maschinen, sondern um robuste Business-Notebooks mit drei Jahren Garantie. "Von Lenovo bieten wir beispielsweise Geräte aus den ThinkPad-Serien an", so Marzluf.
Es soll von jedem Hersteller je ein ultramobiles Gerät, ein "Arbeitspferd" und eine hochleistungsfähige mobile Workstation angeboten werden. Die ETH Zürich hat schon am 18. Jänner angekündigt, auch das MacBook Air im Rahmen des Neptun-Programms anbieten zu wollen. Marzluf: "Das wird es bei uns auch geben."
Zum Servicepaket des ZID beim Kauf eines u:book gehört neben vorkonfigurierten Netzwerkeinstellungen [Wireless LAN und VPN-Client] auch der First-Level-Support durch den Helpdesk des ZID. Auch Software mit Unilizenzen und ein universitätsweites Drucksystem stehen zur Verfügung.
Vista, XP, Mac OS, Ubuntu
Im universitären Umfeld stellt sich natürlich die Frage nach dem Betriebssystem, mit dem die Notebooks ausgeliefert werden. "Wir bieten die Maschinen mit Vista und Downgrade-Möglichkeit auf Windows XP an", sagt Marzluf, "aber es gibt auch die Möglichkeit, die HP- und Lenovo-Geräte mit FreeDOS zu bestellen und ein von uns vorbereitetes Ubuntu aufzuspielen."
Die Hersteller würden schon in naher Zukunft von sich aus Notebooks mit vorinstalliertem Ubuntu anbieten, daher habe man sich für die Installation vom vorbereiteten Datenträger als Übergangslösung entschieden. Bei der Auswahl der Geräte wurde speziell darauf geachtet, dass sie mit Linux kompatibel sind.
(APA | futurezone)
