Microsofts Leistungsschau für Innovation
Auf der "Research and Innovation Fair", der Leistungsschau von Microsoft zum Thema Forschen und Entwicklung, wurden am Donnerstag in Brüssel die neuesten Projekte der einzelnen Forschungsabteilungen vorgestellt.
MS Research Cambridge und die TU Berlin stellten das "Visual Robot Development Kit" vor, eine grafische Programmiersprache. Die Entwicklung von Roboteranwendungen soll damit so einfach sein, dass sie auf Schulniveau unterrichtet werden kann.
Das System enthält einen einfachen grafischen Editor, der mit Maus und Tastatur oder Tablet-PC verwendet werden kann. Über Smartphones auf PC- und Windows-Mobile-Basis können "Spielzeugroboter" für einfache Aufgaben programmiert und gesteuert werden.
Auf der Veranstaltung wurde auch das "External Research Office" vorgestellt, das den noblen Auftrag hat, "die führenden Forscher Europas" zum Zweck gemeinsamer Forschung zusammenzubringen. Aufgaben: neue Paradigmen für Rechner, Computerwissenschaft und soziozentrische Anwendungen.
Das Robot Development KitWebcams, Live-Chats, Biometrie
Das gleichfalls präsentierte System i2i setzt mit Smart Framing, animierten 3-D-Emoticons und Hintergrundverarbeitung ebenfalls auf junge Zielgruppen, die bei Live-Chats mit Webcam mit verbessertem Funktionieren rechnen können.
Unter den präsentierten war auch ein Biometrie-System für ID-Cards, das sich laut MS "problemlos und zu geringen Kosten implementieren lässt".
Microsoft unterstützt mehr als 2.000 Studenten und Wissenschaftler an über 100 europäischen Universitäten.
Im laufenden Geschäftsjahr wurden in Grundlagenforschung, Inkubation, Technologietransfer und Produktentwicklung 6,1 Milliarden USD investiert.
Am European Microsoft Innovation Centre in Aachen wird an Projekten angewandter Forschung gewerkt, von Web-Services über Embedded-Technologien bis zu Grid-Computing.
Microsoft Research
