Warum sind so viele WLANs offen?
Die anhaltendend hohen Zahlen der offenen WLAN-Access-Points - 52 Prozent aller Wiener Funknetze sind frei zugänglich - legen doch mehr als die eine Deutung nahe.
Seit zwei Jahren berichten die Medien von Fachmagazinen bis zum breitesten Boulevard in regelmäßigen Abständen, wie "unsicher" WLANs seien, wenn offen, drängt sich mittlerweile doch der Verdacht auf, dass wenigstens ein Teil davon absichtlich offen gelassen wurde.
Neben dem bereits recht bekannten q/spot, der den Innenhof des Wiener Museumsquartiers ausleuchtet, sind quer durch Wien gut zwei Dutzend weitere Access-Points des Funkfeuer-Netzes ganz offiziell geöffnet.
Besonders im IT- und Telekom-Bereich wird es mittlerweile immer mehr üblich, einen Access-Point für Kunden, externe Consultants etc. offen zu halten. In vielen Fällen sind diese WLANs vom Firmennetz getrennt. Und dann gibt es noch die, denen es schlicht egal ist, ob jemand anderer über den Breitbandanschluss mitsurft, solange sich der Verkehr in Grenzen fällt.
52 Prozent aller WLANs in Wien sind offen
