Microsoft baut Virtualisierung aus
Mit einem Zukauf, Kooperationen und billigeren Preisen will Microsoft die virtualisierte Nutzung seiner Software vorantreiben.
Microsoft kündigte am Dienstag eine Reihe strategischer Schritte an, die dem Software-Unternehmen helfen sollen, auch auf dem Markt für Virtualisierungssoftware Fuß zu fassen.
Für einen nicht genannten Preis kaufte Microsoft das US-Start-up Calista Technologies, dessen Software virtuell laufenden Anwendungen mehr Geschwindigkeit bringen soll.
Hyper-V verschoben
Weiters kündigte Microsoft eine Kooperation mit Citrix Systems, das bereits Virtualisierungssoftware anbietet, an. Sie soll sicherstellen, dass die Produkte der beiden Hersteller möglichst reibungslos miteinander arbeiten können.
Zusätzlich senkt Microsoft den Preis für die virtuelle Nutzung seines Betriebssystems Windows für große Firmenkunden von 78 auf 23 US-Dollar pro Jahr. Laut Microsoft sind alle Vista-Versionen jetzt virtualisierungsfähig.
Eines der Schlüsselprodukte für die Initiative muss allerdings noch warten: Microsofts Hyper-V, als Teil von Windows Server 2008 angekündigt, soll erst rund sechs Monate nach dem Start von Windows Server 2008 folgen.
(AP)
