21.09.2004

SYMANTEC

Noch mehr Viren für Windows-Systeme

Die Zahl neuer Viren und Würmer, die Microsofts Windows-Betriebssystem im Visier haben, ist im ersten Halbjahr 2004 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 400 Prozent gestiegen.

Rund 5.000 neue Windows-Viren und -Würmer wurden in diesem Zeitraum aufgespürt, wie eine Studie der Anti-Viren-Firma Symantec besagt. Zum ersten Mal sieht Symantec dabei jedoch kommerzielle Motive.

Laut einem Bericht des Sicherheitsunternehmens MessageLabs steigt die Anzahl der per E-Mail verbreiteten Viren deshalb so sprunghaft an, weil Virenschreiber und Spammer immer öfter zusammenarbeiten, um Sicherheitslücken in Microsofts Betriebssystem auszunützen.

Auch Linux zunehmend in Gefahr

So zahlen Spammer den Virenschreibern Geld, um sich Zugang zu so genannten Zombie-Rechnern zu verschaffen, über die wahllos Werbe- und Viren-Mails verschickt werden.

Symantec vermutet aber auch, dass in Zukunft mehr Viren für Linux-Systeme auftauchen werden, da die Nutzung des freien Betriebssystems auf Rechnern und Handhelds steigt.