16.09.2004

BESTÄTIGT

Fischer bleibt Telekom doch erhalten

Telekom Austria-Vorstand Rudolf Fischer will nicht die ÖBB-Führung wechseln. Wie Fischer am Donnerstag gegenüber der APA bestätigte, hat er am Mittwoch seine Kandidatur für den ÖBB-Vorstand zurückgezogen.

Man habe ihm "empfohlen, es nicht zu tun". Letztendlich sei es aber seine "persönliche Entscheidung" und "eine Frage der persönlichen Schwerpunkte" gewesen, betonte Fischer. Er glaube, dass er auch als ÖBB-Aufsichtsrat seinen Beitrag für die Bahn leisten könne.

"Wenn man so ein Angebot bekommt, schlägt man es nicht gleich aus. Die Umstrukturierung der ÖBB wäre natürlich reizvoll gewesen", meinte Fischer. Letztendlich sei er aber nun seit 27 Jahre in der Telekommunikation. Er freue sich aber, dass er gefragt worden sei. "Das ist ein Zeichen, dass man, was wir in der Telekom machen, honoriert."

Vertragsverlängerung in Sicht

Dem Vernehmen nach soll Fischers Vertrag in der Telekom Austria [TA], der mit April 2005 ausläuft, nun verlängert werden. Fischer meinte dazu am Donnerstag: "Nichts ist fix." Zusicherung gebe es keine, die Entscheidung fälle der Aufsichtsrat. Er "glaube aber, dass der Aufsichtsrat anerkennen wird, was wir geleistet haben".

Zu Spekulationen, dass Fischer nun TA-Generaldirektor Heinz Sundt beerben könnte, wollte der TA-Festnetz-Chef am Donnerstag keine Stellung nehmen.

Nur so viel: Er sei der Meinung, dass "im Festnetzbereich auch in Zukunft reizvolle Aufgaben und attraktive Veränderungen" auf ihn zukommen werden.