Gutes Jahr bei Sony Ericsson

2007
16.01.2008

Geschäft im vierten Quartal abgeschwächt

Der Handyhersteller Sony Ericsson hat im abgelaufenen vierten Quartal einen Ergebnisrückgang verzeichnet. Der Überschuss sei gegenüber dem Vorjahreszeitraum von 447 Millionen auf 373 Millionen Euro gesunken, teilte das Gemeinschaftsunternehmen von Sony und Ericsson am Mittwoch in London mit.

Als Grund für den Rückgang nannte das Unternehmen sinkende Verkaufserlöse pro Mobiltelefon. Der Umsatz des weltweit viertgrößten Handyproduzenten sank von 3,78 auf 3,77 Mrd. Euro.

Anstieg im Jahresvergleich

Im Gesamtjahr 2007 hat der Hersteller allerdings mehr als 100 Millionen Mobiltelefone verkauft und seinen Gewinn damit im Vergleich zu 2006 um 12 Prozent gesteigert. Der Nettogewinn im Jahresvergleich ist von 997 Millionen auf 1,1 Milliarden Euro gestiegen.

Beim Umsatz legte der weltweit viertgrößte Anbieter 2007 um 18 Prozent auf elf Milliarden Euro zu. Der neue japanische Konzernchef Hideki Komiyama stufte das abgelaufene Jahr als "sehr gut" ein und wies auf den Anstieg des eigenen Marktanteils um zwei Prozentpunkte auf neun Prozent hin.

(APA | dpa)