Elektrohandel fürchtet Verteuerungen
Österreichs Elektrohandel konnte seinen Umsatz im Vergleich zum Vorjahr halten. Beim Kauf von Unterhaltungselektronik hinkt man jedoch im europäischen Vergleich hinterher, erklärte der Obmann des Bundesgremiums des Radio- und Elektrohandels der WKÖ, Ing. Wolfgang Krejcik auf der Branchenmesse "Futura".
Die Produktgruppen, welche eine besonders gute Entwicklung zeigen, seien die Flachbildfernseher, Plasma und LCD, dies allerdings auf Kosten der Röhrengeräte.
Durch einen bevorstehenden Antidumpingzoll werde es eher zu weiteren Verteuerungen kommen, sagte Krejcik. Weiters im Trend sei der DVD-Recorder, allerdings auf Kosten der VHS-Videorecorder.
Der Fachverband der Elektro- und Elektronikindustrie [FEEI] hofft für 2004 auf Absatzsteigerung und geht dabei von Zuwächsen im einstelligen Prozentbereich aus.
Elektronikindustrie hofft auf ZuwächseTrend zu Multimedia
Allgemein sei ein Trend zu sogenannten "Multimedia-Geräten" festzustellen, welche sich durch hohe Speicherkapazitäten auf der Festplatte auszeichnen.
Daher komme der laufenden gerichtlichen Auseinandersetzung mit den Verwertungsgesellschaften bezüglich der Urheberrechtsabgabenpflicht eine besondere Bedeutung zu. Hier kann es bei Verlust des Prozesses zu erheblichen Preissteigerungen für den Konsumenten kommen, warnt Krejcik.
Generell sei der Elektrohandel "die Mutter des Wettbewerbs", wo man schon seit Jahren mit schärfsten Marktbedingungen und Konkurrenz konfrontiert ist. Eine besondere Herausforderung ergebe sich durch den Handel im Netz.
