BMG kann Umsatz steigern
Auf dem seit langer Zeit von Piraterie und illegalen Internet-Downloads geschwächten Musikmarkt hat die Bertelsmann Music Group [BMG] - inzwischen mit der Musiksparte des japanischen Elektronikriesen Sony fusioniert - stark zugelegt.
BMG steigerte das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern [EBIT] im ersten Halbjahr 2004 auf 74 Millionen Euro nach einem Minus von 117 Millionen Euro vor einem Jahr. Der Umsatz legte auf 1,2 Milliarden Euro zu.
Profit mit Musik und Fernsehen
Der Umsatz des Medienriesen Bertelsmann stieg um 3,2 Prozent auf 8,1 Milliarden Euro. Die Zahl der weltweit beschäftigten Mitarbeiter sei um rund 1400 auf 74.602 geklettert.
Die Fernsehtochter RTL-Group hat mit 2,5 Milliarden Umsatz den größten Anteil an der positiven Geschäftsentwicklung. Der operative Gewinn des größten Fernsehanbieters in Europa stieg trotz anhaltender Werbeflaute auf 373 Millionen Euro [Vorjahreszeitraum: 250 Mio.].
Fusion ohne Auflagen
Nach der Zustimmung der EU-Kommission hatte Ende Juli auch die
US-Kartellbehörde die Fusion von Bertelsmanns Musiksparte BMG mit
Sony Music zum weltweit zweitgrößten Musikproduzenten ohne Auflagen
genehmigt.
Sony-BMG-Fusion endgültig fix
