Steampunks und Sicherheitspolizeigesetz
Am Sonntag im Ö1-Magazin "matrix"
Am Sonntag um 22.30 Uhr hören Sie im Ö1-Netzkulturmagazin "matrix" Beiträge zu den folgenden Themen:
Staat gegen Bürger
Seit dem 1. Jänner darf die Polizei ohne richterliche Kontrolle Rufnummerndaten und IP-Adressen abfragen und Standorte von Handys anpeilen. An allen wichtigen Ausschüssen und Gremien vorbei hat der Nationalrat mit den Stimmen der Regierungskoalition ein Gesetz beschlossen, das viele an die Staatssicherheitsmaßnahmen der DDR erinnert.
Die Befürworter des novellierten Sicherheitspolizeigesetzes finden die Aufregung übertrieben - das diene ja alles nur dem Kampf gegen die Kriminalität und nicht dem Ausspionieren der Bürger. Astrid Schwarz fasst die unterschiedlichen Standpunkte zusammen.
"Volldampf voraus!" mit dem CCC
Online-Überwachung, Vorratsdatenspeicherung und biometrische Vollerfassung - die zunehmende Lust des Staates auf die Daten seiner Bürger war auch beim Chaos Communication Congress [CCC] im Dezember 2007 in Berlin ein Schwerpunkt. Immer neue Gesetzesvorhaben geben den Behörden immer mehr Möglichkeiten, in die Privatsphäre der Bürger einzudringen.
Das jedes Jahr zwischen Weihnachten und Neujahr stattfindende Großereignis ist längst zur Institution geworden. Über 4.000 Hacker und Computerexperten aus ganz Europa und den USA nutzten das Treffen, um Meinungen, Erfahrungen und wohl auch die eine oder andere Datei auszutauschen und so wie Thomas Thaler einen Jahresrückblick in Sachen "Verlust der Privatsphäre" anzustellen.
(matrix)
