Sony gibt alte PS3-Modelle auf
Konzentration auf 40-GB-Modell
Wie der Elektronikhersteller Sony am Donnerstag in Tokio bekanntgegeben hat, wird das Unternehmen in Japan den Verkauf zweier von drei Modellen seiner Spielekonsole PlayStation 3 [PS3] einstellen. Der Konzern wolle damit Kosten sparen und die Entwicklung vereinfachen, so ein Sprecher des Konzerns.
Bei den betroffenen Modellen handelt es sich um die Geräte der ersten Generation mit 20 respektive 60 Gigabyte Festplattenspeicherkapazität. Sie sollen ab diesem Monat nicht mehr an japanische Händler ausgeliefert werden. Sony hatte diesen Schritt bereits im Oktober 2007 bei der Einführung des technisch vereinfachten und daher günstigeren 40-GB-Modells der PS3 angekündigt.
Nach Europa wird seit Oktober 2007 nur noch das 40-GB-Modell geliefert. In den USA ist zusätzlich noch ein Modell mit 80-GB-Festplatte verfügbar.
Im Gegensatz zu den PS3-Modellen der ersten Generation bringen die 40-GB-Geräte keinen Speicherkartenleser und nur zwei statt vier USB-Ports mit. Außerdem sind die einfacheren PS3-Modelle nicht abwärtskompatibel zu älteren PlayStation-Geräten.
Von April bis September 2007 hat Sony weltweit von allen Modellen der PS3 zirka 5,6 Millionen Geräte verkauft, so der Sprecher.
(AP | futurezone)
