Offroad-Buggy mit Brennstoffzellenantrieb
Der französische Auto-Hersteller Peugeot wird Ende September auf dem Pariser Automobilsalon den Prototypen eines Offroad-Buggys mit Brennstoffzellen-Antrieb präsentieren.
Die unter dem Namen "Quark" angekündigte Designstudie wird von vier Elektromotoren angetrieben und mit gasförmigem Wasserstoff betankt.
Jedes Rad wird von einem eigenen in der Radaufhängung untergebrachten Elektromotor angetrieben, von denen jeder ein maximales Drehmoment von 100 Newtonmetern liefert. Das ermöglicht ein gesamtes Drehmoment von 400 Newtonmetern.
Das allradbetriebene Gefährt mit einem Gewicht von 425 Kilogramm soll in 6,5 Sekunden von Null auf 50 Kilometer pro Stunde beschleunigen.
Brennstoffzellen-Antrieb für MopedsInterface als Zündschlüssel
Wie die meisten neuen Brennstoffzellenfahrzeuge ist auch der "Quark" mit einem Akkusystem ausgestattet, das für Lastspitzen zusätzliche Energie bereitstellt und beim Bremsen über die Elektromotoren aufgeladen werden kann
Für das Betanken hat sich Peugeot ein Kartuschensystem ausgedacht: Ist die 700-bar-Druckgasflasche leer, wird sie gegen eine volle ausgetauscht. Die Reichweite soll je nach Fahrweise zischen 100 und 130 Kilometern betragen.
Auch sonst wird beim "Quark" auf neue Technologien gesetzt: Ein entfernbares interaktives Interface [ähnlich einem PDA] fungiert als Zündschlüssel. Wird es in sein wasserfestes Gehäuse gesteckt, liefert es weiters Informationen zu den Brennstoffzellen, Geschwindigkeit oder etwa Satelliten-Navigation.
