On-Demand-Musicstore für Ö-Songs
Unter dem Namen "Musiktankstelle" hat am Mittwoch im quartier 21 des Wiener Museumsquartiers der erste On-Demand-Musicstore seine Pforten geöffnet.
Angeboten wird ausschließlich heimische Musik von A wie Ambros über D wie Dorfmeister bis Z wie Zawinul.
Interessierte können hingehen, im Angebot stöbern und sich ihre Lieblings-Tracks auf CD brennen lassen - für 99 Cent pro Song.
Derzeit umfasst das Repertoire rund 3.000 österreichische Musikstücke, soll aber ständig erweitert werden.
Uwe Hofer, Geschäftsführer der Kommunikationsagentur monkey., die das Projekt entwickelt hat, betont, dass bei diesem Projekt "der wirtschaftliche Aspekt" wesentlich sei. Trotz Förderung der Pilotphase wird von Anfang an Musik gegen Geld - üblicherweise 99 Cent pro Track sowie 2 Euro Bearbeitungsgebühr - abgegeben. "Man wird sehen, inwiefern das angenommen wird", sind die Entwickler selbst neugierig.
MusiktankstelleKooperation mit Apple
Die Musiktankstelle kooperiert bei Hard- und Software mit Apple Österreich. Die Musik wird im WAV-Format abgegeben, über weitere Formate wie MP3, AAC oder WMA rede man derzeit mit den Lizenzgebern. Die WAV-Files sind mit einem "Wasserzeichen", aber laut Kommunikationsagentur monkey mit keinerlei Kopierschutz versehen.
Weitere Partner des Projektes, das eigentlich eine Studie ist, die über die Creative Industries-Servicestelle departure vom Wiener Wirtschaftsförderungsfonds [WWFF] gefördert wurde, sind unter anderem Universal Music und BMG, aber auch Labels wie Cheap Records. FM4 bringt Teile seines Soundparks" ein, das SR-Archiv sein heimisches Pop-Know-how. Die Verwertungsgesellschaft Austromechana ist ebenfalls an Bord.
