Chello kämpft gegen Viren und Spam
Österreich ist das erste europäische Land, in dem chello neue Anti-Virus und Anti-Spam-Programme zum Einsatz bringt.
Der kostenlose McAfee Virenscanner wurde bereits auf dem Mailserver von UPC Telekabel und Telesystem Tirol installiert.
Im Herbst soll BrightMail, ein bewährtes Spam-Filtersystem, folgen. Chello-Kunden erhalten zudem die Möglichkeit, die Software für ihre Mailbox zu deaktivieren. Dies ist vor allem für Firmenkunden relevant, die befürchten, dass wichtige Geschäftsmails durch diese Filter verloren gehen könnten.
Neben den technologischen Maßnahmen will chello in Zukunft auch den Dialog mit den Kunden zur sicheren Benutzung des Internets intensivieren. Das chello-Portal soll dazu regelmäßig mit Informationen zur Identifizierung und Kontrolle von Viren und Spam-Mail aktualisiert werden.
Als dritte Sicherheitsmaßnahme plant UPC die Installation von Openwaves Edge Gx Anti-Abuse Software. Dieses Softwareprogramm überprüft im Gegensatz zu Brightmail nicht jede einzelne Meldung, sondern blockiert Absender auf Basis ihres Aussendevolumens, um den Spam-Versand bereits frühzeitig zu unterbinden.
Höhere Download-Raten bei ChelloUmstrittener SpamCop-Filter
Auch der bereits implementierte und teilweise umstrittene SpamCop Filter bleibt weiterhin bestehen und bildet zusammen mit BrightMail ein mehrstufiges System, mit dem chello gegen Spam vorgeht.
SpamCop ist umstritten, da der chello-Kunde keine Möglichkeit hat, diesen Filter zu deaktivieren bzw. die dadurch gefilterten Mails einzusehen und selber zu bewerten.
Dies ist aber eine Grundvoraussetzung der "Verhaltensrichtlinie für ISP für die Behandlung von Spam" der Vereinigung der Österreichischen Internet Service Provider [ISPA]. SpamCop selbst bezeichnet seine "Blocking List" als experimentell und nur eingeschränkt für den Produktionsbetrieb geeignet.
