Virtueller Österreich-Flug im Eurofighter
Ab 2007 - mit Beginn der Auslieferung der 18 Eurofighter für Österreich - erhält das Bundesheer für die Pilotenausbildung spezielle Flugsimulatoren.
Derzeit erstellt die deutsche Simulatorindustrie unter Führung von EADS und in Zusammenarbeit mit Spezialisten des Bundesheeres eine Geodatenbank für den zukünftigen österreichischen Missions-Simulator.
Der Eurofighter ist laut Hersteller aufgrund seiner Konzeption, der Datenaufbereitung und der Mensch-Maschine-Schnittstelle ein Kampfflugzeug der neuesten Generation.
Bei der Ausbildung von Piloten kommen neue Technologien der Datenverarbeitung und der Simulation zum Einsatz.
Training am PC
Das Training beginnt mit Lernprogrammen am PC, wo sich die
angehenden Piloten mit dem Flugzeug und seinen Systemen vertraut
machen. Es findet seine Fortsetzug in zwei Arten sogenannter
ASTA-Simulatoren [Aircrew Synthetic Training Aids].
Ein Flugsimulator im EigenbauRundumsicht und Sounds
Im Cockpit-Trainer lernt der Pilot in erster Linie die Handhabung der Cockpit-Instrumente. Dann steigt der Flugschüler in das Cockpit-Modell eines Full-Mission-Simulators.
Der Simulator erlaubt komplettes Missions-Training unter Bedingungen, die so realitätsnah wie möglich gestaltet werden.
Der Full-Mission-Simulator verfügt über ein Cockpit-Modell, eine Rundumsicht-Simulation und Geräuscheinspielungen. Die Sichtsimulation wird mittels einer Geodatenbank erstellt und auf die Innenwand eines Domes projiziert.
Für die Sichtsimulation erstellt das Konsortium derzeit die Datenbank Österreich, damit angehende, hiesige Piloten nicht versehentlich über die Grenzen fliegen.
