Porno-Aufregung im Arbeitsministerium
Hunderte Beschäftigte des britischen Arbeitsministeriums haben nach Medienberichten mit ihrem Arbeitsrechner innerhalb von acht Monaten 2,3 Millionen Pornosites besucht.
Nach Angaben der Zeitungen "Sun" und "Times" wurde ein Angestellter des "Porno- Ministeriums" deswegen strafrechtlich verurteilt, 16 weitere wurden gefeuert und gegen 211 Beamte Disziplinarstrafen verhängt. Außerdem hätten drei Männer im Zusammenhang mit dem Skandal gekündigt.
Das Ministerium war den Übeltätern den Berichten nach auf die Spur gekommen, nachdem ein Beschäftigter dabei ertappt worden war, wie er sich pornografische Bilder auf seinem Computer anschaute.
Daraufhin wurden die Logfiles der 140.000 Bediensteten untersucht. Dabei wurden auch 18.000 Bilder mit Kinderpornografie gefunden.
Wie es weiter hieß, habe sich einer der offensichtlich mit Arbeit nicht ausgelasteten Männer 103.000 Bilder angeschaut. Nach Angaben der "Times" gab es ähnliche Vorfälle, wenn auch in geringerem Ausmaß, bereits im Gesundheits- und Außenministerium.
Pornosites besser besucht als Suchmaschinen
