Lindows verschiebt Börsengang
Der US-Linux-Distributor Lindows [aka Linspire] hat seinen geplanten Börsengang wegen der gegenwärtigen nachteiligen Marktkonditionen verschoben.
Die Registrierungsunterlagen bei der amerikanischen Wertpapier- und Börsenkommission SEC seien nicht zurückgezogen worden, teilte die Firma mit. Lindows werde die Marktbedingungen weiter bewerten und könne zu einem späteren Zeitpunkt mit seiner Erstemission heraus kommen.
Der Börsengang soll dem Unternehmen bis zu 57,5 Mio. USD einbringen und wie Google über eine "dutch auction" durchgeführt werden, in der die Interessenten für die Aktienanteile bieten.
Für das Geschäftsjahr 2003 hatte Lindows bei einem Umsatz von 2,1 Mio. USD einen Verlust von 4,1 Mio. USD hinnehmen müssen.
Allein 10,4 Mio. USD aus dem Börsengang sollen zur Schuldentilgung bei dem Lindows-Gründer Michael L. Robertson verwendet werden. Robertson hält derzeit noch 81 Prozent der Anteile.
Linux-Distributor Lindows will an die Börse
