MS fürchtet Rechtschreib-Umstellung
Der Chef von Microsoft Deutschland [MS], Jürgen Gallmann, sieht bei einer Umstellung auf die alte Rechtschreibung enorme Kosten auf sein Unternehmen zukommen.
"Auf die alten Rechtschreibregeln von Windows oder Office zurückzugehen reicht nicht aus. Denn sicher werden neue mit den alten Regeln gemischt", sagte er dem Wirtschaftsmagazin "Focus-Money".
Die Office-Software müsste neu programmiert werden, "ein gigantischer Aufwand". Schließlich gelte es nicht nur, die Rechtschreibung in der Software umzustellen, sondern auch, Handbücher, Web-Inhalte, Animationen und Glossare wären zu korrigieren.
Durch die Überarbeitung könnten Probleme wie etwa die mögliche Inkompatibilität mit älteren Programmteilen noch zunehmen.
Über die Rechtschreibreform beraten am nächsten Montag in Wien Verwaltungsbeamte aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Es handelt sich nach Darstellung der Kultusministerkonferenz [KMK] um ein lange geplantes Routine-Arbeitstreffen.
"Es gibt eine neue Schriftlichkeit"
