18.08.2004

FR-II

Fliegender Miniroboter für Krisen-Einsatz

Der japanische Elektronikkonzern Seiko Epson hat einen fliegenden Miniroboter entworfen.

Eingesetzt werden soll der Micro Flying Robot II [FR-II] bei Rettungsaktionen, für Sicherheitsaufgaben und in der Raumfahrt, wie das Unternehmen am Mittwoch in Tokio erläuterte.

Die Maschine wiegt 12,3 Gramm, ist mit 8,5 cm etwa Handteller-breit und gleicht einem Hubschrauber mit zwei übereinander liegenden Rotoren. Diese drehen gegenläufig und ermöglichen damit einen stabilen Flug.

Steuerung über Bluetooth

Auch kann sich der Roboter wegen seiner limitierten Batterie-Kapazität bisher nur drei Minuten am Stück in der Luft halten.

Gesteuert wird der Microbot durch drahtlose Bluetooth-Technik. Über eine digitale Kleinstkamera kann der FR-II - bisher noch recht verzerrte - Bilder übertragen.

Die Maschine ist eine Weiterentwicklung des FR, des kleinsten Flugroboters der Welt. Sein Vorgänger war schwerer und durch ein Kabel mit der Steuerung verbunden, somit konnte er nur in Sichtweite fliegen. In zwei bis drei Jahren soll eine kommerzielle Version des FR-II einsatzbereit sein.