Netz-User wollen Zeitungen nicht missen
Deutschsprachige Internet-User greifen häufig auf die Online-Ausgaben von Zeitungen und Zeitschriften zu, die gedruckten Blätter möchten sie aber dennoch nicht missen.
Das hat der Internet-Marktforscher Marketagent.com laut einer Aussendung vom Dienstag in einer Online-Umfrage unter 8.948 Usern in Österreich, Deutschland und der Schweiz festgestellt.
76 Prozent der Befragten sind der Meinung, dass Zeitungen im Internet die Print-Produkte "[eher] nicht verdrängen werden". Für ein Drittel der Befragten sind Online-Ausgaben lediglich eine "Ergänzung" zu Print-Produkten.
38 Prozent gaben außerdem an, dass Online-Zeitungen nicht die gleiche "Entspannung" böten wie herkömmliche Zeitungen.
Die Mehrheit der Befragten [67 Prozent] nannte den raschen Überblick über das Nachrichtengeschehen als entscheidenden Vorteil der Online-Medien, 45 Prozent schätzen Nachrichten in Echtzeit und 78 Prozent die laufende Aktualisierung von Web-News.
Mittel gegen den RegistrierzwangFinanzierung über Werbung
Noch auf wenig Gegenliebe stoßen die Bemühungen vieler Verleger, mit kostenpflichtigen Angeboten die mitunter aufwändigen Online-Aktivitäten zu finanzieren.
84 Prozent der Umfrageteilnehmer bevorzugen die Finanzierung durch Online-Werbung, nur 16 Prozent können sich dagegen Inhalte und Services gegen Geld vorstellen.
