16.08.2004

FÖRDERUNG

Asien setzt auf Linux

China, Korea und Japan wollen künftig verstärkt Open Source Software fördern.

Dies wurde auf dem zweiten Northeast Asia Open Source Software Promotion Forum in Sapporo bekräftigt. In einer Versammlung im April 2004 wurde dies zum ersten Mal beschlossen und soll nun der Schritt für Schritt umgesetzt werden.

In China wird Augenmerk auf die Ausbildung von Linux-Spezialisten gelegt. Die Software-Ausbildungszentren werden künftig verpflichtend Linux-Kurse anbieten. Chen Chong, Präsident der chinesischen Software Industry Association, geht davon aus, dass sich der Markt für Linux-Desktopprodukte bis zum Jahr 2008 beinahe verfünfachen soll.

Fit für nächste Studie

Das japanische Telekomministerium hat im Vorjahr eine Studie über die Sicherheit in Betriebssystemen verfasst und will eine nächste Studie 2005 starten. Japanische Entwickler sollen explizit darauf hinarbeiten, bis dahin Linux noch besser zu machen.

IBM Japan wird 500 PCs mit vorinstalliertem Linux an japanische Schulen verteilen, um deren Tauglichkeit für den Schulbetrieb zu testen.

Open-Source-Aktivitäten werden vernetzt

Er will durch Forschung und Promotionaktivitäten die Akzeptanz von Linux erhöhen.

Alle drei Länder wollen künftig ihre Open-Source-Aktivitäten vernetzen, um effizienter zu arbeiten. Darüber hinaus soll die Entwicklung von sprachspezifischen chinesischen, japanesischen und koreanischen Versionen vorangetrieben werden.