Trotz "Playboy" planmäßig an die Börse
Trotz eines umstrittenen Interviews der Firmengründer Larry Page und Sergey Brin darf die US-Suchmaschine Google wie geplant in der kommenden Woche an die Börse gehen.
Es sei entschieden worden, den Börsengang nicht weiter zu verzögern, teilte die US-Börsenaufsicht SEC am Freitag in New York mit.
Page und Brin hatten dem Magazin "Playboy" im April ein Interview gegeben, das in dieser Woche veröffentlicht wurde. Das Aktiengesetz verpflichtet jedoch, sich kurz vor einem Börsengang mit öffentlichen Äußerungen zurückzuhalten.
Die Online-Versteigerung der insgesamt 25,7 Millionen Aktien begann am Freitag. Der endgültige Aktienpreis für den Börsengang soll in der kommenden Woche bekannt gegeben werden. Google hat die Latte hoch gelegt: Zwischen 108 und 135 Dollar [88,39 bis 110,48 Euro] soll die Aktie kosten.
Google startet Online-Aktienauktion
