GMX-Mutter mit Rekordquartal
Die deutsche GMX-Mutter United Internet hat im zweiten Quartal 2004 durch eine anhaltend starke Nachfrage nach Internet-Präsenzen und schnellen DSL-Internet-Anschlüssen Umsatz und Ergebnis kräftig gesteigert.
Trotz steigender Marketingkosten und hohem Wettbewerbsdruck äußerte sich das Unternehmen zuversichtlich, die bisherige Prognose für das Vorsteuerergebnis zu übertreffen.
Der Umsatz im zweiten Quartal ist um 24 Prozent auf 120 Millionen Euro gestiegen. Das Ergebnis vor Steuern [Ebt] ist um 68 Prozent auf 23,7 Millionen Euro gestiegen, das Ergebnis vor Steuern, Zinsen, Abschreibungen und Amortisationen [Ebitda] hat um 51 Prozent auf 29,2 Millionen Euro zugelegt.
Analysten-Erwartungen übertroffen
Mit seinen Geschäftsergebnissen übertraf United Internet sowohl
im Quartal wie im ersten Halbjahr die Erwartungen der Analysten. Die
Experten hatten bei einem Umsatzanstieg im zweiten Quartal auf 117,7
Millionen Euro ein Ebt von 20,8 Millionen Euro erwartet.
United Internet Investor RelationsEbt soll Erartungen übertreffen
"Das operative Geschäft läuft ausgezeichnet", erklärte Vorstandschef Ralph Dommermuth.
Vom geplanten Gesamtjahresumsatz in Höhe von 506 Millionen Euro seien Ende Juni bereits 47 Prozent erreicht worden, beim Vorsteuerergebnis [Ebt] seien bereits 57 Prozent der zum Jahresende erwarteten Summe von 78 Millionen Euro erzielt worden. Der verbleibende Spielraum solle genutzt werden, um die Neukundengewinnung voranzutreiben.
Trotz steigender Marketing-Aktivitäten sei davon auszugehen, dass das Ebt stärker als ursprünglich geplant steigen werde, prognostizierte United Internet in seinem Quartalsbericht.
United Internet ist vor allem durch seine Marken GMX sowie 1&1 bekannt. Das Angebot reicht von Internet-Zugängen über kostenlose und kostenpflichtige E-Mail-Produkte bis hin zur Webseiten-Verwaltung. Insgesamt ist United Internet in 15 Ländern präsent.
2003: Rekordergebnis für United Internet
