T-Mobile und "3" teilen sich UMTS-Netz

sparen
18.12.2007

Die Handynetzbetreiber T-Mobile und "3" wollen ihre UMTS-Zugangsnetze in Großbritannien zusammenlegen.

Funkmasten und die UMTS-Zugangsnetze würden künftig gemeinsam genutzt, nicht jedoch die Kernnetze der jeweiligen Konzerne und das herkömmliche Netz von T-Mobile, teilten die Unternehmen am Dienstag mit.

Die Entscheidung bedeutet, dass bis Ende 2008 nahezu die gesamte britische Bevölkerung UMTS nutzen kann.

Österreich-Pläne nicht kommentiert

"3"-Österreich-Chef Berthold Thoma sagte zu dem britischen Deal: "Gemeinsam genutzte Netze bedeuten eine signifikante Kosteneinsparung und einen Wettbewerbsvorteil. Das schafft in Folge Raum für noch attraktivere Preise für den Endkunden."

Ob Ähnliches auch in Österreich geplant sei, kommentierte er nicht. Er verwies aber auf Schweden, wo "3" schon vor einigen Jahren ein "Netsharing" mit Vodafone auf die Beine gestellt hat.

In Österreich streiten sich die Mobilfunker derzeit, wer das größte UMTS-Netz besitzt. Hutchison hatte mit dem Slogan "das größte UMTS-Netz Österreichs" geworben, handelte sich damit aber eine einstweilige Verfügung der mobilkom austria ein.

"3" nutzt GSM-Netz der mobilkom

T-Mobile ist ein Tochterunternehmen der Deutschen Telekom. 3 UK gehört zur Firma Hutchison Whampoa des Hongkonger Milliardärs Li Ka Shing.

Beide Unternehmen sind auch in Österreich präsent, wobei "3" außerhalb der Ballungsgebiete teilweise das GSM-Netz von Marktführer mobilkom austria nutzt.

(APA)