Siemens feuert Griechenland-Chef
Konsequenzen nach Schmiergeldaffäre
Der von einer Schmiergeldaffäre gebeutelte Siemens-Konzern zieht weitere personelle Konsequenzen. Man habe sich vom Landeschef in Griechenland getrennt, sagte ein Siemens-Sprecher am Dienstag in München.
Zu Details wollte sich der Konzern nicht äußern. In Griechenland hatte es unter anderem Ermittlungen gegen den dortigen Ex-Chef der Kommunikationssparte Com gegeben, in der die Korruptionsaffäre ihren Anfang genommen hatte.
Bei Siemens sind in den vergangenen Jahren 1,3 Mrd. Euro in dunklen Kanälen verschwunden. Ein Großteil des Geldes ist vermutlich im Ausland als Schmiergeld eingesetzt worden.
Der Siemens-Konzern soll die Arbeit der Wirtschaftsprüfer im eigenen Haus vor der Aufdeckung der Schmiergeldaffäre erschwert haben.
(APA | dpa)
