Nintendo weist Übernahme zurück
Der japanische Videospielhersteller Nintendo will sich nicht vom Konkurrenten Microsoft schlucken lassen.
"Nintendo steht nicht zum Verkauf, und es gibt keinerlei Gespräche zu diesem Thema", sagte ein Nintendo-Sprecher am Donnertag in Tokio auf Anfrage.
Microsoft sei auch niemals auf das Unternehmen zugegangen, um über einen möglichen Kauf von Anteilen zu sprechen.
Microsoft-Gründer Bill Gates hatte nach Angaben der "Wirtschaftswoche" bei einer Analystenkonferenz in den USA gesagt, sein Unternehmen würde umgehend ein Angebot für die Firma abgeben, sofern Verkaufsbereitschaft bestehe.
"Wenn Hiroshi Yamauchi mich anruft, kriegt er mich sofort an die Strippe", sagte Gates laut Bericht.
Microsoft hat Interesse an NintendoGutes Spiele-Portfolio
Microsoft ist mit der Xbox seit gut zwei Jahren mit einer eigenen Spielkonsole auf dem Markt, der weltweit von Sonys PlayStation dominiert wird.
Eine Übernahme von Nintendo würde den milliardenschweren Videospielmarkt umkrempeln und Microsofts Game-Portfolio mit starken Titeln ausrüsten, die der Gewinnbringer der Konsolenhersteller sind.
Zudem wäre Microsoft stärker auf dem japanischen Markt vertreten, wo die Xbox bis dato nur schwache Verkaufszahlen aufweisen konnte.
