IBM will Importverbot für Asus-Computer

USA
07.12.2007

Beschwerde bei US-Regierung

Der Technologiekonzern IBM hat bei der US-Regierung Beschwerde gegen den taiwanesischen Computerhersteller Asustek und seine nordamerikanische Tochter Asus wegen Patentverletzungen eingelegt. Darin verlangt IBM ein US-Importverbot für Geräte des taiwanesischen Herstellers. Die Patentverletzungen betreffen laut IBM unter anderem Komponenten für Stromzufuhr und Lüftung bei Notebooks, Servern und Routern.

Asus weist Vorwürfe zurück

Ausustek verletze IBM-Patente sowohl bei Geräten, die unter der eigenen Marke Asus verkauft werden, als auch bei Produkten für andere Marken. Ausustek stellt unter anderem Geräte für Apple und Dell her. Ausustek wies die Vorwürfe zurück.

Asustek hat ehrgeizige Pläne am Notebook-Markt und will bis 2010 weltweit unter die Top Fünf vorstoßen. Von dem vor kurzem präsentierten Billig-Notebook Eee PC sollen nach Prognosen des Unternehmens bis Ende nächsten Jahres fünf Millionen Stück verkauft werden.

(futurezone | Reuters)