Telefonica mit weniger Gewinn
Der größte spanische Telekommunikationskonzern Telefonica hat im ersten Halbjahr trotz gestiegenen Umsatzes einen Ergebniseinbruch erlitten, da Kosten für Stellenkürzungen in der dominierenden Festnetzsparte anfielen.
Der Reingewinn ist zum Vorjahr um zwölf Prozent auf 1,25 Milliarden Euro gesunken.
Das Ergebnis sei mit 726,2 Millionen Euro durch Restrukturierungskosten belastet worden, da knapp 2.400 Jobs in der spanischen Festnetzgesellschaft gestrichen wurden.
Ohne die Sonderaufwändungen hätte der Gewinn um 16 Prozent über dem Vorjahreswert gelegen.
Mehr Mobilfunkkunden
Den Umsatz steigerte Telefonica um 5,6 Prozent auf 14,3
Milliarden Euro. Maßgeblicher Treiber des Wachstums war vor allem
die Mobilfunksparte Telefonica Moviles, die über ein kräftiges
Kundenwachstum auf den lateinamerikanischen Märkten berichtet hatte.
Mehr Kunden für Telefonica MovilesDen Erwartungen entsprechend
Im Rahmen der Erwartungen fielen in den Monaten Januar bis Juni Umsatz und operatives Ergebnis aus.
Das Ebitda von Telefonica kletterte um 6,9 Prozent auf 6,4 Milliarden Euro und profitierte von der Restrukturierung im Festnetz, da die Kosten sanken.
