27.07.2004

PORTSCAN

Ein Drittel surft mit offenen Ports

Im Rahmen des Projekts "Portscan" sind bei 330 freiwilligen Teilnehmern innerhalb von vier Wochen 103 potenziell verwundbare Systeme entdeckt worden.

Das Projekt ist eine Kooperation der Themenplattform Securitymanager.de mit dem Frankfurter Sicherheitsspezialisten Arago. Durch den kostenlos Check soll vor allem auf die Verwundbarkeit von Systemen und auf die Problematik offener Ports hingewiesen werden.

Der Online-Test ist gratis, Betriebs-, System- und Browserunabhängig und überprüft alle Ports in zwei wählbaren Modi. Der einfache Scan umfasst die so genannten wichtigen Ports von eins bis 1024. Der vollständige Test überprüft sämtliche Ports bis 65.535.

Bis dato hatte fast ein Drittel [103] der geprüften Server offene Ports, 75 Prozent davon gelten als potenziell gefährlich. Das bloße Vorhandensein eines offenen Ports deutet zwar nicht zwingend auf einen Angriff durch Hacker oder auf einen Trojanerbefall hin, kann aber die Sicherheit des Systems enorm gefährden.