AT&T gibt Telefonzellen auf

USA
03.12.2007

"Bevor es in die Verlustzone rutscht"

Der US-Telekomkonzern AT&T steigt aus dem Betrieb von Telefonzellen aus.

Die 65.000 öffentlichen Telefone des Konzerns in 13 Bundesstaaten würden bis Ende kommenden Jahres verkauft, sagte ein Unternehmenssprecher am Montag in San Antonio.

Grund sei der stetige Rückgang des Telefonzellengeschäfts. AT&T habe sich entschlossen, sich aus dem Geschäftsfeld zurückzuziehen, bevor es in die Verlustzone rutsche, fügte der Sprecher hinzu.

In Norwegen stehen die klassischen Telefonzellen seit Mitte des Jahres unter einer besonderen Art von Denkmalschutz. Eine Vereinbarung des Norwegischen Telekom-Museums mit der staatlichen Telefongesellschaft Telenor ASA sieht vor, dass 100 Telefonzellen in Betrieb gehalten werden.

(dpa)