Pflanzen werden zu Lautsprechern
Eine japanische Innovation verleiht der Redewendung "Durch die Blume" einen neuen Hintergrund: Denn die Music Bird Corporation funktioniert das Grünzeug kurzerhand in Lautsprecher um.
Eine elektronische Blumenvase bringt die darin enthaltenen Pflanzen zum Schwingen, Blätter und Blüten fungieren als Membran.
Die Acrylröhre enthält die Magnete und Spulen, die Tonschwingungen erzeugen.
Die Technologie soll - bei unterschiedlicher Tonqualität - mit Schnittblumen genauso wie bei Topfpflanzen funktionieren.
Jede Menge Bilder klingender PflanzenAb August im Handel
Das Telekom-Unternehmen Let's Corporation wird die Bio-Lautsprecher ab August gemeinsam mit Music Bird vertreiben.
Die Pflanzenzusätze sollen in verschiedenen Ausstattungsvarianten, etwa mit FM-Tuner, zu Preisen von 5.000 bis 50.000 Yen [37 bis 370 Euro] - je nach Größe der Blumen - in den Handel kommen.
Welche Auswirkungen das ständige Schwingen auf die Pflanzen hat, ist nicht genau bekannt. Man habe keine exakten daten, glaube aber es werden die Lebensdauer der Pflanzen verlängern, so ein Sprecher der Let's Corporation.
Wer japanisch kann, erfährt mehr bei Let's
