Sommer ist Hochsaison für SMS
Pro Jahr werden in Österreich etwa vier Milliarden SMS versendet, wobei die Zahl der erwachsenen User immer weiter zunimmt.
Damit zählen die Österreicher zu den fleißigsten SMS-Nutzern in Europa. Dies geht aus einer Studie der Dienstleistungsplattform sms.at hervor.
Vor allem im Sommer boomt der Smalltalk via Short Message Service. "Die meisten Leute nutzen den Service um schnell und flexibel ein Treffen im Schwimmbad zu vereinbaren oder sich bei Schlechtwetter in einem Lokal zu verabreden", so sms.at-Geschäftsführer Jürgen Pansy.
Laut sms.at werden sogar heikle Themen immer öfter per SMS behandelt. Häufigste Inhalte einer SMS sind aber nach wie vor Verabredungen oder Einladungen.
Frauen tippen um 30 Prozent mehr SMS als Männer, und auch der SMS-Nachfolger MMS [Multimedia Messaging Service] werde von weiblichen Handybesitzern öfters genutzt.
SMS-Nutzung bleibt konstantSMS gegen Redefaulheit
Bei einer Studie der Universität Salzburg gaben 22 Prozent der Jungendlichen an, dass sie das SMS sogar dem direkten Gespräch vorziehen. Als Gründe wurden "Redefaulheit" oder "soziale Ängste" angegeben.
Die wichtigsten Themen der SMS-Kommunikationen bei Erwachsenen sind Liebesgrüße und Verabredungen.
"Man kann unkompliziert mitteilen, dass man einander mag, gleichzeitig aber unangenehmen Gespräche vermeiden", so das Kredo der Befragten.
Laut der Salzburger Studie, bei der 170 Fragebögen ausgewertet wurden, sind 33 Prozent der sms.at-Nutzer zwischen 20 und 29 Jahre alt, 23 Prozent zwischen 30 und 39. Bei den über 50-Jährigen beträgt der Anteil immerhin noch neun Prozent.
"Noch vor drei Jahren war der Anteil der 14 bis 19-Jährigen wesentlich höher, während die 30 bis 39-Jährigen in der Minderzahl waren", kommentiert Pansy. "Wir rechnen sogar damit, dass sich dieser Trend noch weiter verstärken wird", so Pansy.
Heikle Themen kommen per SMS
