20.07.2004

MOBINET-STUDIE

Mobile Datendienste gefragter denn je

Bei mobilen Datendiensten herrscht aktuell weltweit noch "enormer Nachholbedarf" in punkto Sicherheit, Schutz der Privatsphäre, Zugriffszeiten und Preisgestaltung.

Dies geht aus der aktuellen Mobinet-Studie hervor, die vom Managementberater A.T. Kearney gemeinsam mit der Cambridge University in 13 Ländern weltweit durchgeführt wurde.

Datendienste bekämen mit den neuen Multimedia-Handys und Smartphones "einen immer höheren Stellenwert", meint A.T. Kearney. 41 Prozent der befragten 4.500 Handybesitzer wollen der Umfrage zufolge bis zum Ende des nächsten Jahres "regelmäßig und intensiv" mobile Datendienste nutzen, das sind vier Mal so viele wie 2003.

MS, Unterhaltung und Information

Die weltweit höchste Nachfrage nach Datendiensten besteht laut Studie bei MMS, Unterhaltungsangeboten und Informationsdiensten. Jeder fünfte Mobilfunkkunde besitze bereits ein Kamerahandy, mehr als jeder zweite Nutzer verschicke oder empfange damit mindestens einmal im Monat ein Foto.

21 Prozent würden mobile Musik-Dienste nützen. Das Land mit dem weltweit höchsten mobilen Datenaufkommen ist derzeit Japan, gefolgt von Südkorea und Australien. In Europa liegt Deutschland an der Spitze. Ein starkes Wachstum bei Datendiensten zeige sich vor allem in Asien und bei den unter 25-Jährigen.