Balda dementiert Beteiligungsgerüchte

mobilfunk
29.11.2007

Keine Verhandlungen mit asiatischen Konzernen

Der deutsche Handyzulieferer Balda hat einen Zeitungsbericht dementiert, wonach es Verhandlungen mit Elektronikkonzernen aus Asien über eine Beteiligung gebe. "Wir befinden uns nicht in Gesprächen mit möglichen asiatischen Interessenten über einen Einstieg bei Balda", sagte Balda-Chef Joachim Gut am Donnerstag in Bad Oeynhausen. Allerdings gebe es immer wieder Unternehmen, die an einer Partnerschaft interessiert seien.

Aktie legt zu

Im Umfeld des Unternehmens hieß es, dass mehrere Gesellschaften aus Asien einen Einstieg bei der Balda AG prüften. Denkbar sei eine Beteiligung von 29,9 Prozent, sagte eine mit den Vorgängen vertraute Person, die damit einen Bericht der deutschen Wirtschaftszeitung "Handelsblatt" vom Donnerstag bestätigte. Dabei könnten auch Altaktionäre Aktien abgeben. Als möglicher Verkaufspreis seien 15 Euro pro Aktie im Gespräch. Die Aktie legte Donnerstagfrüh drei Prozent auf 10,30 Euro zu.

Neben den taiwanesischen Elektronikherstellern Asustek, Quanta Computer und Foxconn ist dem Vernehmen nach auch die japanische Sharp an Balda interessiert. Balda produziert unter anderem berührungsempfindliche Bildschirme und gilt als Zulieferer des Apple-Handys iPhone.

(APA | dpa)