08.07.2004

E-TERNAL

Grabstein mit Touch-Screen patentiert

Noch dominieren Marmor- und Granitgräber die Friedhöfe, doch die Technik macht auch vor der letzten Ruhestätte nicht halt:

In Österreich hat das Vorarlberger Architektenteam "fuerrot" schon seit dem Vorjahr High-Tech-Grabstätten mit frei programmierbare Anzeigen, transparenten Solarzellen und LED- Lichttechnik im Programm.

In den USA hat ein Erfinder nun einen Grabstein mit Touch-Screen zum Patent angemeldet, der Videobotschaften des Verstorbenen wiedergibt.

Letzte Worte im Kopfhörer

Geht es nach dem kalifornischen Erfinder Robert Barrows ist in den Grabstein ein Computer mit Festplatte und ein Monitor eingebaut, den Strom soll das elektrische Grabmal aus dem Lichtnetz des Friedhofs beziehen.

Barrows stellt sich vor, dass künftige Käufer ihr Video zusammen mit ihrem Testament beim Anwalt hinterlegen.

Um beim Abspielen dieser nicht die Friedhofsruhe zu stören, ist Barrows Modell mit drahtlosen Kopfhörern ausgestattet.