05.07.2004

PINGUIN TO GO

Schlankes Linux im Taschenformat

Von Sat-Receivern bis zu Robotern, von Handys bis zu PDAs - immer mehr Geräte, die früher eigentlich keine Computer waren, werden welche. Und auf immer mehr davon läuft eine abgeschlankte Version des Linux-Betriebssystems.

Knapp ein Jahr nach seiner Gründung hat nun das "Consumer Electronics Linux Forum" [CELF] seine erste Spezifikation and Referenz-Implementation veröffentlicht.

Dafür wurde das Industriekonsortium CELF im Juli 2003 von Matsushita, Sony and sechs anderen Elektronik-Größen aus Asien gegründet. Mittlerweile sind es mehr als fünfzig Unternehmen und Organisationen, die das Vorhaben unterstützen.

Sony, Matsushita, Sharp & Co

Jeweils eigene Arbeitsgruppen beschäftigen sich damit, die sechs Haupthindernisse zu beseitigen, die den Einsatz von Linux im Moment noch erschweren.

Priorität haben die Reduktion der Bootzeiten des Systems und jene des Stromverbrauchs. Stark verbesserungswürdig sind auch Audio, Video- und Grafik-Funktionen sowie die Senkung des Speicherplatzbedarfs für das Betriebssystem.

Die Palette der Handhelds

"Konsumenten-Spielzeug" trifft wohl auf den Zaurus SL-A300 zu, die Subnotebooks der Serien SL-C7xx, C8xx Series sind bereits für die Bedürfnisse professioneller Anwender gedacht.

Der SL 6000 mit IBM Middleware ist überhaupt ganz auf den Einsatz im Außendienst zugeschnitten.

Insgesamt sind bereits mehr als zwei Dutzend Handhelds in den verschiedensten Größen und Speicherdimensionen mit schlankem Linux auf dem Markt.