Google verbietet Gmail-Handel
Der Suchmaschinenbetreiber Google, der neuerdings auch Anbieter eines Freemail-Services ist, hat nun die Nutzungsbedingungen für Gmail verschärft: Dabei wurden Klauseln ergänzt, die den Verkauf, den Handel und den Wiederverkauf von Gmail-Accounts verbieten sollen.
Derzeit befindet sich Gmail noch in der Beta-Test-Phase, um daran teilnehmen zu können bedarf es einer Einladung von einem Gmail-User oder eines Google-Mitarbeiters. Wie üblich werden solche Einladungen bereits bei eBay gehandelt.
Die Änderung der Nutzungsbedingungen richtet sich aber nicht gegen Personen, die über Tauschgeschäfte zu einem Gmail-Account kommen wollen, sondern gegen jene, die Profit daraus schlagen wollen.
Wer sich weniger aus Geld macht, dafür aber Bedarf an fröhlichen Gedanken, einer Reise nach Griechenland oder auch persönlicher "Zuwendung" hat kann seine Gmail-Einladung auf einer eigenen Website namens "gmail swap" gegen das Gewünschte eintauschen.
Gmail-Accounts lassen Kreativität sprießenAccounts werden geschlossen
Google sieht sich zu diesem Schritt gezwungen, weil immer mehr Nutzer Mail-Accounts für Trademarks oder Firmennamen einrichten. Dies geschieht in der Absicht, diese in weiterer Folge gewinnbringend an die Rechte-Inhaber weiterzuverkaufen.
Wie Google gegen Account-Inhaber vorgehen will, die gegen die neuen Nutzungsbedingungen verstoßen, ist nicht klar. Möglicherweise werden die betroffenen Accounts geschlossen oder konfisziert.
