03.07.2004

FREEMAIL

Google verbietet Gmail-Handel

Der Suchmaschinenbetreiber Google, der neuerdings auch Anbieter eines Freemail-Services ist, hat nun die Nutzungsbedingungen für Gmail verschärft: Dabei wurden Klauseln ergänzt, die den Verkauf, den Handel und den Wiederverkauf von Gmail-Accounts verbieten sollen.

Derzeit befindet sich Gmail noch in der Beta-Test-Phase, um daran teilnehmen zu können bedarf es einer Einladung von einem Gmail-User oder eines Google-Mitarbeiters. Wie üblich werden solche Einladungen bereits bei eBay gehandelt.

Die Änderung der Nutzungsbedingungen richtet sich aber nicht gegen Personen, die über Tauschgeschäfte zu einem Gmail-Account kommen wollen, sondern gegen jene, die Profit daraus schlagen wollen.

Accounts werden geschlossen

Google sieht sich zu diesem Schritt gezwungen, weil immer mehr Nutzer Mail-Accounts für Trademarks oder Firmennamen einrichten. Dies geschieht in der Absicht, diese in weiterer Folge gewinnbringend an die Rechte-Inhaber weiterzuverkaufen.

Wie Google gegen Account-Inhaber vorgehen will, die gegen die neuen Nutzungsbedingungen verstoßen, ist nicht klar. Möglicherweise werden die betroffenen Accounts geschlossen oder konfisziert.