IMac-Engpass lässt Apple-Aktie fallen
Apples Liefer-Engpässe bei seinen iMacs haben den Aktienkurs des Herstellers fallen lassen.
Nachdem bekannt wurde, dass die neuen iMacs nicht vor September ausgeliefert werden, im Gegenzug aber auch keine Bestellungen für die alte Baureihe entgegen genommen werden, gab der Kurs am Freitag an der US-Technologie-Börse Nasdaq bis über fünf Prozent nach.
Durch die Verzögerung versäumt der Hersteller den Schulanfang, eine kritische Verkaufszeit für PC-Hersteller, vor allem in den USA, wo Apple in Schulen durchaus gut vertreten ist.
Man wollte den neuen iMac rechtzeitig zum Verkauf der letzten Stücke der alten Reihe fertig haben, doch die Planung sei offensichtlich nicht perfekt gelaufen, gab Apple in seinem Online-Shop bekannt.
Eigentlich wurden schon zur World Wide Developers Conference Anfang der Woche die neuen Modelle erwartet, stattdessen zeigte Apple-Chef Steve Jobs das neue Betriebsystem "Tiger" und neue Flatscreens
Neues MacOS X und frische Flat Screens217.000 verkaufte iMacs
Apple hat im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres 217.000 iMacs verkauft, um 15 Prozent weniger als ein Jahr davor. Aber auch generell hat Apple an Marktanteil verloren.
Weltweit lag der Marktanteil im ersten Quartal 2004 laut Marktforscher Gartner nur noch bei 1,7 Prozent aller Computer. 2001 sei der Marktanteil noch bei zwei Prozent gelegen.
Zwar pusht der iPod zurzeit den Gewinn, aber nach wie vor ist das Kerngeschäft [60 Prozent des Umsatzes] die Herstellung von Computern.
