336.000 Euro für Leica-Kleinbildkamera
Von privatem Sammler ersteigert
Eine Leica-Kamera hat am Samstag bei einer Auktion in der Wiener Galerie WestLicht einen Weltrekordpreis von 336.000 Euro erzielt.
Mit dem Zuschlag durch den Auktionator sei aus einem zierlichen schwarzen Fotoapparat die "teuerste Kleinbildkamera und die zweitteuerste Kamera", die jemals versteigert wurde, geworden, so die Galerie in einer Aussendung. Käufer ist ein privater europäischer Sammler.
Die Kamera stammt aus einer kleinen Serie von Testkameras, die bei Leitz in Wetzlar im Jahr 1923 hergestellt wurden, um den Markt für das neue Kleinbildformat zu testen. Sie trägt die Nummer 107 und war die siebente in Serie produzierte Leica. Es war auch die erste jemals für den Export bestimmte Leica, die für die Patentanmeldung nach New York verschickt wurde.
Der nach wie vor gültige Weltrekordpreis für eine Kamera stammt ebenfalls von einer WestLicht Photographica Auction, bei der im Mai dieses Jahres die erste kommerziell hergestellte Kamera der Welt, ein Daguerreotype der Gebrüder Susse aus dem Jahr 1839, um 580.000 Euro verkauft wurde.
(APA)
