Netzkulturtermine zum Wochenausklang
Von Kybernetik der zweiten Ordnung über geistiges Eigentum und Plagiat im Zeitalter der digitalen Reproduktion bis zu "Supermario"-Musik zum Mitsingen.
Der dritte internationale Heinz-von-Foerster-Kongress widmet sich drei Tage lang den grenz- und disziplinübergreifenden Ansätzen im Werk des Kybernetikers und dessen Relevanz für den Diskurs in verschiedenen kultur-, sozial-, wirtschafts- und naturwissenschaftlichen Disziplinen.
Heinz von Foerster
Der Österreicher hatte sich zeitlebens mit der Kombination aus Kognitionsforschung, Kybernetik, Computerwissenschaften und Biologie beschäftigt. Eine Reihe von bahnbrechenden Arbeiten zum Thema lebende Systeme sowie die Disziplin "Second Order Cybernetics" waren die Folge.
Freitag, 16.11., 9.30 Uhr, Universität Wien, Hauptgebäude, A-1010 Wien, Dr.-Karl-Lueger-Ring 1.
Jonathan Mann
Jonathan Mann alias Gamejew "verhandelt digitale Spielkultur auf eine spezielle und ungewöhnliche Art und Weise" am Freitag.
Angetan mit rotem Overall und "Supermario"-Kapperl spielt Mann musikalische Kleinode über elektronische Spiele. Mitsingen ist erwünscht.
Freitag, 16.11., 16.00 Uhr, Subotron shop, MQ, electric avenue, 1070 Wien.
Original, Plagiat, Fälschung
Eine offene, interdisziplinäre Diskussion über Plagiat, Profit, Populärkultur, Kunst und Wissenschaft ist für Samstag angesagt.
Kunst und Wissenschaft kennen unterschiedliche Arten des Zitats, aber auch die Probleme mit unkontrollierbarem Kopieren. Kunst und Wissenschaft sind aber auch beide Kulturtechniken. Lassen sich im Abgleich Problemlösungen finden?
Samstag, 17.11., 13.00 Uhr, MuseumsQuartier Wien, Freiraum.
Die Termine wurden mit freundlicher Genehmigung dem Wiener Kulturveranstaltungskalender Esel.at entnommen.
Link: Die Esel-Mailinglist (mailto:esel-mehl-request@esel.at?subject=subscribe)
